Die schönsten Dünenstrände Spaniens |
| Strandurlaub in Spanien. Das bedeutet nicht nur gut erschlossene Badeorte mit einer Infrastruktur, die keine Touristenwünsche offen lassen oder verträumte Felsenbuchten, sondern auch naturbelassene, weite, von Dünen gesäumte weiße und goldene Strände, die selbst im Sommer selten überlaufen sind. Der Wind, der Sand und das Meer. Mit diesen drei Begriffen verbindet man im Sommer wie mit kaum anderen Weite, Unendlichkeit und Freiheit. Aus diesem Zusammenspiel von Naturgewalten entstehen die weiten Gebiete von Küstendünen, die oft langsam landeinwärts wandern, wenn sie nicht durch Vegetation fest verankert sind. Die berühmtesten Küstendünen Spaniens liegen zweifelsohne auf Gran Canaria mit den Dünen von Maspalomas und an der Atlantikküste Andalusiens, wo sie ihre ausgedehnteste und vielleicht schönste Form im Doñana Nationalpark erreichen. Am Rande von Matalascañas, dem grö?ten Badeort der Provinz Huelva, lässt es sich herrlich auf angelegten Holzstegen, die immer wieder vom Sand verschüttet, vor einem verschwinden, in die einzigartige Dünenlandschaft wandern. In den tiefen Senken, die zwischen den riesigen Dünenbergen entstehen, wachsen sattgrüne Büsche und Bäume, die im Laufe der Zeit nach und nach wieder durch die wandernden Riesen aus Sand verschüttet werden. Diese Wunder-Wüstenlandschaft am Meer zu durchwandern ist besonders schön gegen Abend, wenn die untergehende Sonne den Sand golden färbt. Von der südlichsten Provinz Andalusiens aus geht es weiter die Costa de La Luz, die Küste des Lichtes entlang über Cádiz, die wei?e Hafenstadt, in Richtung Tarifa. Hier liegt der weiße Strand von Bolonia, dessen Dünen von Dünengräsern und Disteln bewachsen sind. Kleine Käfer flitzen hier und dort durch den weißen Sand und hinterlassen ihre zierlichen Spuren bis der nächste Windstoß sie hinwegwischt. Nichts anzuhaben scheint der Wind den römischen Ruinen von Baelo Claudia, die unweit vom Strand noch immer wie seit fast 2000 Jahren hinaus auf das Blau des Atlantiks blicken. In den Jahren 41-54 nach Christus unter Kaiser Claudius gegründet, lohnt es sich, die reizvoll gelegene Ausgrabungsstätte mit den Ruinen ihrer Tempel, des Kapitols, der Thermen und des Amphitheaters aufzusuchen. Weiter reisend ans Mittelmeer über die Costa del Sol, Málaga und Almería, erreicht man das Naturschutzgebiet des Cabo de Gata an der Küste von Almería. Kurz bevor man diese geschützte Küstenregion mit türkisblauem Wasser und einer von Tauchern geschätzten Unterwasserwelt erreicht, mit endlosen, oft nur auf Schotterpisten erreichbaren Stränden, grü?en in der Nähe des kleinen Badeortes San José die weißen Sanddünen des Genoveses-Strandes. Selbst im Hochsommer ist dieses Strandgebiet kaum überfüllt, kann man sich doch herrlich zwischen den mit Dünengras bewachsenen Sandhügeln verlaufen und ein verstecktes Sonnenplätzchen finden. |
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