Griechenland: Thessaloniki |
| Thessaloniki ist die zweitgrößte und damit nach Athen bedeutendste Stadt in Griechenland. Sie ist einerseits Zentrum für Wirtschaft und Kultur Makedoniens andererseits aber durch den internationalen Flughafen Drehscheibe für Urlauber, die von hier aus vor allen Dingen auf die südlich gelegene Halbindel Chalkidiki oder vom Hafen aus in die Ägäis mit ihren zahllosen Urlaubsinseln starten. In Thessaloniki gibt es zahlreiche frühchristliche und byzantinische Kirchen, seit 1988 Teil des durch die UNESCO anerkannten Weltkulturerbes. Wahrzeichen Thessalonikis ist der Weiße Turm, der „Lefkos Pyrgos“ der heute das Museum für Kunst und Kultur Thessalonikis beherbergt. Weitere Fotoziele in Thessaloniki sind die Kirche Panagia Chalkeon durch ihre Lage inmitten moderner Bauten im Zentrum der lebendigen Stadt und der Fernsehturm Thessalonikis. Zu den interessantesten Museen zählen noch das Archäologische Museum und das Museum für byzantinische Kultur. Von Thessaloniki aus ist für Urlauber wie Einheimische das Haupterholungsgebiet die Halbinsel Chalkidiki – sie wird auch das “geheime Paradies Griechenlands” genannt und ist auf der Landkarte für jeden auf den ersten Blick zu erkennen: drei „Finger“ – KASSANDRA , SITHONIA, ATHOS, ragen hier in die nördliche Ägäis – und werden nach Legenden der griechischen Mythologie mit dem Dreizack des Meeresgottes Poseidon gleichgesetzt. Die Felsenküste machte die Chalkidiki schon in der Antike berühmt: An der Steilküste des Athos zerschellte eine persische Flotte. Was damals gelungene Abwehr war, ist heute Anziehungspunkt, denn die ungewönliche Geographie der Chalkidiki beschert ihr einen Rekord: Mehr Strände so dicht beieinander gibt es nirgends in Griechenland. Insgesamt verzeichnet die Chalkidiki 522km Küste – neben der verkehrsgünstigen Lage nahe dem internationalen Flughafen Thessaloniki ist das der Hauptgrund dafür, dass die griechische Halbinsel für Urlauber so attraktiv geworden ist. Die Ferienwelt beginnt auf der westlichen Halbinsel der Kassandra, an deren Küsten sich Badeorte und Hotels aller Kategorien reihen. An diesem „Finger“ finden Urlauber an den Küsten überwiegend weitläufige Sandstrände, die felsigen Abschnitte fallen wegen der hier eher sanften und hügeligen Landschaft auch eher weich ins Meer ab. Weiter östlich liegt die Halbinsel Sithonia- touristisch ist der „mittlere Finger“ nicht so intensiv erschlossen wie die Kassandra - aber gerade deswegen so unvergleichlich. Hier laden pinienbewachsene Berge zum Wandern ein, das türkisblaue Meer erinnert an die Karibik. Die eher zerklüftete, wildere Landschaft mündet an einer Küste, die mit malerischen Fischerdörfern, idyllischen Häfen und noch ursprünglichen Stränden aufwartet. Neben Ursprünglichkeit hält Sithonia aber doch auch jede Annehmlichkeit bereit: Hotels aller Kategorien, Golf und Tennis ebenso wie zahlreiche Wassersportangebote. Besonders beliebt sind Reitausflüge durch die Pinienwälder. |
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