Die Deltawerke in Holland |
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Deltawerke-Oosterschelde-Sturmflutwehr Oosterscheldeseite. Foto: www.wikipedia.de, Raimond Spekking |
Die Deltawerke sind hochmoderne Schutzwehre gegen Sturmfluten. Sie wurden erbaut nach der großen Sturmflut von 1953. Die Deltawerke sind ein aus Dämmen bestehendes Verteidigungssystem gegen Hochwasser und Sturmfluten in den Niederlanden mit Schwerpunkt in der Provinz Zeeland. Sie schützen den südlichen Teil der Provinz Südholland, den westlichen Teil der Provinzen Nordbrabant und Gelderland sowie die Provinz Zeeland. Die einzelnen Bauwerke der Deltawerke sind räumlich voneinander getrennt an mehreren Küstenabschnitten zu finden. Einige Dämme wie das Oosterschelde-Sturmflutwehr sind offen und werden nur bei Hochwasser- oder Sturmflutgefahr geschlossen, während andere, wie zum Beispiel der Brouwersdamm gänzlich geschlossen sind, was zu einer problematischen Abnahme des Salzgehaltes des landseitigen Wasservorkommens führt. Anlass zur Konstruktion der Deltawerke war die Hollandsturmflut am 1. Februar 1953, bei der im Flussdelta im Süden der Niederlande 1835 Menschen und über 200.000 Stück Vieh ums Leben kamen. Es war die größte niederländische Sturmflutkatastrophe seit 1421. Um das Land für die Zukunft gegen solche Sturmfluten zu schützen, gründete die niederländische Regierung am 21. Februar 1953 die Delta-Kommission, die daraufhin in vier Schritten bis zum 18. Oktober 1955 den Delta-Plan entwarf. Das auf dieser Grundlage entworfene Gesetz ("Deltawet") wurde am 8. Mai 1958 beschlossen. 1997 wurden mit der Fertigstellung des Maeslant-Sturmflutwehres die Deltawerke vollendet. Die Küstenlinie verkürzte sich hiermit von 700 km auf 25 km. Die geplanten Kosten beliefen sich 1955 auf 700 bis 900 Millionen Euro. Quelle: www.wikipedia.de |
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