Genua - stolze Stadt mit vielen Gesichtern |
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Herrliche Barock-Fassaden in der Innenstadt Genuas. Foto: A.P.T. Genua |
Genua, die Hauptstadt der Region Ligurien liegt versteckt hinter hässlichen Vororten, die sich kilometerweit erstrecken. Doch wenn man sich von ihnen nicht abschrecken lässt, erwartet den Besucher ein vielseitiger Ort mit einer lebendigen Atmosphäre und einer einzigartigen Lage am Meer an den steil ansteigenden Hängen des Ligurischen Apennins. Genua wird von seinen Besuchern entweder geliebt oder gehasst, auf keinen Fall kann man dieser Stadt gegenüber gleichgültig bleiben. Der Hafen Genuas war schon immer für den Handelsverkehr mit den
anderen Ländern des Mittelmeers offen und konnte sich auf diese
Weise die fremden Gewohnheiten und Wörter aneignen. Diese Stadt
der Händler und Bankiers gilt heute einstimmig als die englischste
Italiens. Genua verläuft vertikal und im historischen Zentrum herrscht
ein Gewirr von engen Straßen. Wenn man auf das kleine Stück blauen
Himmel hinaufblickt, der zwischen den Dächern der hohen Häuser erscheint,
bekommt man fast ein Schwindelgefühl. Hier stehen herrschaftliche
Gebäude dicht neben bescheidenen kleinen Wohnhäusern, und von einem
Fenster zum anderen ist der Abstand manchmal geringer als ein Meter. Unzählige künstlerische Zeugnisse der gotischen Jahrhunderte, der
Renaissance und schließlich des Barocks: Kirchen und Paläste, Gemälde
und Standbilder schmücken die Stadt und weisen uns den Weg in der
Geschichtsschreibung. Anlässlich der Kolumbus- Veranstaltung von 1992 wurde in Genua
mit der Neugestaltung des Hafens ein neuer Attraktionspunkt geschaffen:
Das größte und modernste Aquarium Europas, das heute zahlreiche
Touristen aus aller Welt anlockt. Von hier aus hat der Besucher
einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt, die sich vom Meer aus
bis hin zu den Stadtvierteln im Osten und Westen ausbreitet. Quelle: pairola-media |
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