Wien, Schloss Schönbrunn |
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Wien, Schloss Schönbrunn. |
Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie, zählt zu den schönsten Barockschlössern Europas. Den größten Teil des Jahres residierten die Habsburger in den unzähligen Gemächern, die eine kaiserliche Großfamilie neben den Repräsentationsräumen benötigte. 1830 wurde Kaiser Franz Joseph, der die bezaubernde Sisi zur Frau nahm und von 1848-1916 regierte, hier geboren. Seine letzten Lebensjahre verbrachte der Monarch zur Gänze im Schloss, das schon zwei Jahre nach seinem Tod in die Verwaltung der neuen Republik überging. Heute gehört das Schloss aufgrund seiner historischen Bedeutung, seiner einmaligen Anlage und prachtvollen Ausstattung zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Wohn- und Arbeitsräume von Kaiser Franz Joseph sind schlicht und einfach gehalten; umso prunkvoller die Repräsentationsräume und die Gästezimmer. Im Spiegelsaal musizierte Mozart als sechsjähriges Wunderkind. Im Chinesischen Rundkabinett hielt Maria Theresia ihre geheimen Konferenzen mit Staatskanzler Fürst Kaunitz ab. Im Vieux-Lacque-Zimmer konferierte Napoleon. Im Blauen Chinesischen Salon unterzeichnete 1918 Kaiser Karl 1. seinen Verzicht auf die Regierung (Ende der Monarchie). Das Millionenzimmer, mit Rosenholz getäfelt und mit wertvollen Miniaturen aus Indien und Persien versehen, zählt zu den schönsten Rokokoräumen überhaupt. In der Großen Galerie tanzte der Wiener Kongress 1814/15; heute finden in ihr zu besonderen Anlässen Staatsempfänge statt. Das Schloss hat 1441 Räume; davon können 45 besichtigt werden. Die Innenausstattung ist im Rokokostil (zumeist weiße Flächen mit Ornamenten aus 14karätigem Blattgold) gehalten und umfasst böhmische Kristalluster und Kachelöfen. Alles über die Trend-Metropole Wien erfahren Sie auf www.wien.info |
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